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Der Dezember und seine Bauernregeln
Lostage und Wettersprüche, daran hielten sich früher sehr viele Menschen und leiteten von diesen die Wettervorhersage für gewisse zukünftige Tage ab. Vielleicht werden diese deshalb auch als „Bauernregeln“ bezeichnet.
Der Monat Dezember wurde von Karl dem Großen auch Heiligmonat genannt, wegen der Geburt Christi. Im alten römischen Kalender war es der zehnte Monat, daran erinnert noch heute sein Name „Decem“, das im lateinischen zehn heißt.
Nach dem 100-jährigen Kalender sieht die Witterung für Dezember 2010 folgende Entwicklung voraus: am 1. ist es kalt, am 4. gibt es Schnee. Starke Regenfälle gib es dann bis zum 14. Dezember und am 21. wiederum reichlich Schnee. Danach soll es bis zum Jahresende kalt bleiben.
Einige alte Wettersprüche lauten: - Donnert’s im Dezember gar, bringt viel Wind das nächste Jahr - So kalt wie im Dezember, so heiß wird’s im Juni - Dezember kalt mit Schnee, gibt Frucht auf jeder Höh’
Natürlich gibt es im Dezember auch einige Lostage wie zum Beispiel: Ist’s in der Heiligen Nacht hell und klar, so gibt’s ein segenreiches Jahr. Oder: Grüne Weihnachten, weiße Ostern. Interessant ist auch der Spruch: Wie die Witterung vom Christtag bis Dreikönig sich verhält, ist das ganze Jahr bestellt.
Und wir werden dann im Jänner sehen, was dem 100-jährigen Kalender entsprochen hat.
Foto: shutterstock
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