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Advent – die Zeit der Vorfreude
Der Name Advent kommt von der lateinischen Bezeichnung „adventus“ und bedeutet „Ankunft“ oder auch „die Zeit der Erwartung“. Vor allem für Kinder ist es die Zeit der Vorfreude und für sie gehört, so wie der Christbaum zum Weihnachtsfest, der Adventskalender zum Advent.
Die eigentlichen Ursprünge des Adventkalenders lassen sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. So wurden zum Beispiel in religiösen Familien im Dezember 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt. Eine andere Variante war der so genannte Strichkalender: 24 an die Türe gemalte Kreidestriche, von denen die Kinder täglich einen wegwischen durften. Dort, wo eine Krippe stand, wurden häufig Strohhalme in die noch leere Krippe gelegt, immer ein neuer Halm für jeden Tag bis Heilig Abend.
Im Jahre 1908 gab es das erste gedruckte Exemplar eines Adventkalenders. Seine Existenz verdankt dieser den Kindheitserinnerungen des schwäbischen Pfarrersohnes Gerhard Lang. Seine Mutter hatte einst vierundzwanzig kleine Gebäckstücke auf einen Karton genäht und ihm auf diese Weise das Warten auf das Christkind versüßt.
Heute gibt es die unterschiedlichsten Adventkalender: gefüllt mit Bildern, Schokolade oder Spielzeug. Die schönsten Adventkalender sind aber die selbst gemachten und dabei ist das Feld der Ideen beinahe unbegrenzt und die Kleinigkeiten für den Adventkalender müssen auch nicht zu sehr ins Geld gehen.
Weitere nützliche Links zum Advent: Auf der Online-Enzyklopädie Wikipedia finden Sie interessante Informationen zum Adventskalender.
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